Tiefsee in Basel - ahoi

März 19th, 2008

     

HImmel ich sollte mich beeilen, wenn ich diese Ausstellung noch besuchen möchte.
Dabei habe ich doch den Museumspass und das GA. Was will man eigentlich mehr?

Absolut Kulturkompatibel! Dazu noch einigermassen interessiert und Wissendurstig.
Wird wohl etwas gar knapp werden. Ich mein wann kann ich mich schon mal aufraffen nach Basel zu fahren?
Ja über die Feiertage, das wäre mal was - aber nein fröileins. geht morgen arbeiten. KArfreitag und Arbeiten - mein Grossvater dreht sich im Grab um - ich spürs.

Trotzdem gehört diese Tiefseeausstellung zu meinen Top Favourites in den nächsten drei Wochen.

Trotz Dunkelheit, eisiger Kälte und enormen Drucks ist die Tiefsee voll bizarrer Lebewesen. Die Sonderausstellung ‘Tiefsee’ gewährt ihrem Publikum einmalige Einblicke in diese geheimnisvolle Welt, die zugleich der grösste wie auch der am schlechtesten erforschte Lebensraum auf unserem Planeten ist: Leuchtende Fische mit enormen Zähnen und Augen, durchsichtige Tintenfische und riesige, Fleisch fressende Quallen begegnen den Besuchern ebenso wie die Tiefseegiganten Pottwal und Riesenkalmar. Ein Highlight der Ausstellung ist die virtuelle Tauchfahrt in einem elf Meter langen U-Boot. Die Ausstellung zeigt Spannendes von den Mythen der Seeungeheuer aus vergangenen Zeiten bis zur modernen Tiefseeforschung.

Naturhistorisches Museum Basel: nmb.bs.ch

Wittikofen - Jupiterstrasse Bern

Februar 25th, 2008

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Was macht man Samstags wenn man den Kopf freibekommen möchte?
Man schnappt sich die Pinhole (Lochkamera) flitzt ins erstbeste Hochhausquartier und knipst wie wild um sich.

Das Wittikofen Quartier liegt im Osten von Bern. Im Wilden Osten wo ich aufgewachsen bin. Gleich hinter den monströsen Hochhäusern in den wohlbetuchten Einfamilienhäusern des Steuerparadieses. Ja ich bin ein Agglochick par exellence. Briefkasten, Hund, Katze und ein Biotop im Garten. Dazu, wohlbemerkt, ein Einzelkind mitgrossem zimmer nach Süden ausgerichtet. Trotzdem hielt ichs nicht lange aus - mit 16 zig es mich fort, neben den Türmen vorbei, richtung Stadtzentrum. Torkelten wir vom Ausgang nachhause grüssten wir jedes mal die Bären im Bärengraben - den Muristalden rauf - und mit Atemnot waren wir schon zuhause. Jetzt fast 10 Jahre später - mit Gastspielen in Zürich und Heidelberg ist es nächstens wieder soweit. Ab an den Türmen vorbei, richtung Stadt.

sonntags will ich shoppen

Februar 20th, 2008

   

from genius himself - drop me a line - ist soeben bestellt worden.
eine geniale Diplomarbeit aus dem Hause Linke. Enstanden anlässlich des Abschlusses anno 2006 in Viskom an der HKBern.


und damits aufstehen am Montag einfacher fällt, die ideale Einstimmungstasse.
Helvetica pur
für Geniesser und abgefuckte Nerds.

Na dann Pröust!

Kann mir mal jemand sagen, warum ich eigentlich nicht fähig bin Uhren zu tragen?
Uhren das wohl schönste Accsessoir dass es gibt und ich armes Kind hab nie gelernt eine zu tragen.
Bei diesem schmucken Teil müsste ichs aber schnellstens, dringenst lernen.

Eternal Sunshine of the Spotless Mind

Februar 14th, 2008

Wie konnte sich dieser Film unbemerkt an mir vorbeistibitzen?
Vielleicht weil ich dachte: ooo jim carrey und winslet? Nein danke das brauch ich nicht?

Oder einfach weil ich seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino war?
Einfach gesagt: Dieser Film rüttelt mich wach, fröilein würden sie sich bitte etwas mehr ins Kino wagen? Auch wenn es eng und dunkel ist? Es muss ja nicht Samstagabend sein, nein Sonntamittag wenns regnet.

Well, dieser Film, aiaiai.

Ein Zuckerschleckerschlecken fürs visuelle, ein Drama für die Seele und tausend Fragen am Ende.

Lässt man sich auf „Vergiss mein nicht“ ein, wird man bereits nach wenigen Minuten unweigerlich in dessen Bann gezogen. Nicht nur inhaltlich, auch visuell gehört der Film zu den faszinierendsten Werken der letzten Zeit. Für die Umsetzung des Kaufman-Scripts zeichnet sich der überaus talentierte Franzose Michel Gondry verantwortlich. Gondry machte bisher vor allem mit seinen Musikvideos für die isländische Sängerin Björk und diverse Werbeclips für Coca Cola, Nike und Levis auf sich aufmerksam. Rein optisch gelingt Gondry ein überaus beeindruckender Spagat: Einerseits präsentiert sich „Vergiss mein nicht“ mit seiner grobkörnigen, verwackelten Kameraarbeit wie ein Independent-Film, andererseits wirkt der Film nie billig. Im Gegenteil. Das 35 Millionen Dollar schwere Budget lässt sich dem Film durchaus anmerken. Ein weiterer Nebeneffekt dieser faszinierenden Optik ist, dass sie den bodenständigen, real wirkenden Kontrast zur phantastischen, surrealen Story bildet.

Made in the dark - Hot Chip

Februar 5th, 2008

Da ist es nun! (Habsch ja hier schon erwähnt, dass die neue her muss)

Pünktlich zum Release am 4. Februar 2008 liegt sie nun neben mir.

Yumi yumi, sag ich euch!
Nicht nur das Design macht hot auf mehr - auch zum Tasten ist sie, die guteScheibe.

Da ich immer noch zu der Generation gehöre: I still buy CDs. Erwarte ich für mein Geld auch etwas fürs Auge.
10 Punkte für Hot Chip! Meine fast Liebelingsfarbe gepaart mit schmucklosem einfachem Typo.
Und - überraschung: Diesmal gibts sogar ein Booklet - zwar nur ein gefaltetes Dingerchen aber immerhin!

 

Well, nach einmaligen anhören, kann ich noch nicht viel aussagen über die neuen Songs.
Der Stil ist etwas mehr electro als auf der letzten. Meie Oma würde sagen: Etwas rassiger. Und da muss ich ihr rechtgeben.
Irgendwie rutsch ich auf dem Stuhl umher. Tolle Scheibe!

Aufjedenfall eine, die ein Ehrenplatz verdient hat.

Populärmusik aus Vittula

Januar 28th, 2008

Nach der weltweit erfolgreichen Romanvorlage von Mikael Niemi erzählt Regisseur Reza Bagher die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft jenseits des Polarkreises. Populärmusik aus Vittula ist eine furiose Zeitreise durch ein rebellisches Jahrzehnt und eine Liebeserklärung an das verschrobene Niemandsland zwischen Schweden und Finnland. Wildes und zärtliches Kino in der Tradition von Kaurismäki, Kusturica und Michel aus Lönneberga, ergreifend, schräg, komisch, märchenhaft und mitreißend wirklich.

Ein Film den man sehen muss. Typisch Skandinavischer Humor gemischt mit melancholischem Drama. Am Schluss sitzt man vor dem Kasten und weiss nicht recht was man darüber denken soll.

  • Gesehen: 28. Januar 2008
  • Fazit: Nicht der Brüller, trotzdem sehenswert.

Farbe in Aktion

Januar 27th, 2008

pollockSelbstversessen wie im Rausch tänzelt ein Künstler um eine Leinwand, kleckst Farbe drauf - und am Ende ists teurer. Kaum eine Kunstrichtung hat so viele Missverständnisse produziert wie der abstrakte Espressionismus, besser bekannt als Action Painting. Die grosse Sonderschau in der Basler Fondation Beyeler spürt den kraftvollen Bildern nach und erlaubt einen neuen Blick auf eine Malerei, die im Ruf steht, der erste Rock’n'Roll der Kunst gewesen zu sein.

<<ACTION PAINTING>>, 27.JANUAR BIS 12.MAI, FONDATION BEYELER, RIEHEN

Fazit: Da muss ich hin.

Hallo Welt!

Januar 24th, 2008

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Der Schatten des Windes

Januar 10th, 2008

Das erste Buch im neuen Jahr welches gefressen wurde.
Leider nicht in Originalfassung (spanisch - wer kann das schon?)

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Záfon

erschienen 2006 in Suhrkamp

Lieblingszitat aus »Der Schatten des Windes«:
»”… wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne.”«

Der Roman spielt in Barcelona im 20. Jahrhundert. Die Stadt dient als düstere Kulisse dieses schaurig-schönen Romans. Die politisch unruhige Zeit des Bürgerkriegs und der Franco-Zeit bildet den Rahmen, in dem sich die Schicksale der Figuren bewegen.

Daniel wächst in einer Welt der Bücher auf. Er hat früh seine Mutter verloren und lebt allein mit seinem Vater, der eine Buchhandlung führt. Als Daniel 11 Jahre alt ist, nimmt ihm sein Vater zu einen geheimen Ort, dem Friedhof der vergessenen Bücher, mit. An diesem Ort werden Bücher verwahrt, die von den Menschen vergessen wurden und jeder der diesen Ort betritt, muss ein Buch adoptieren und sich um dieses kümmern. Daniel übernimmt die Patenschaft für ein Buch mit dem Titel „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, also der gleiche Titel wie der vorliegende Roman. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Liebe zu einem Mädchen zur Katastrophe führt. Daniel ist fasziniert von diesem Buch und begibt sich auf die Suche nach weiteren Büchern dieses Autors. Dabei lernt er die blinde Klara kennen, die einige Jahre älter ist als er. Er verliebt sich in sie und schenkt ihr sogar, sehr zum Missfallen seines Vaters, das Buch, das er doch ein Leben lang beschützen sollte. Klara erzählt ihm von einem Fremden, der auch nach ihm gefragt hat. Er misst ihren Erzählungen keine Bedeutung bei, bis er eines Tages selbst von einem geheimnisvollen Fremden angesprochen wird. Dieser sucht alle Romanexemplare des Autors, um sie anschließend zu verbrennen.

Gegen Ende wird der Plot zwar allzu durchsichtig, doch die Erzählkunst Zafóns lässt dennoch keine Langeweile zu. Manche Kritiker betonen, dass Barcelona zwar einfühlsam beschrieben ist, die Zeitgeschichte aber oft nur gestreift wird und nie ins Zentrum des Geschehenes rückt. Dies würde allerdings den Roman überfrachten, der Elemente des Schauerromans aufweist und dabei die Themen Liebe, Männerfreundschaft und Familiengeschichten abarbeitet.

 

Alles in allem ein 560 seitiges Kunstwerk voller Drama, Melancholie, Liebesschnulze vertretbarer Grusel und Abends alleine im Bett liegen und Angst haben Faktor!

Fazit: Lesen!

Weihnachten

Dezember 27th, 2007

Wie jedes Jahr schenk ich meinen Angehörigen daselbe. Ob sie jetzt Vater oder Cousine sind.
Dieses Jahr:

         

wunderschön ist es sie am Abend bei einem gemütlichen Lagerfeuer mit Glühwein in den Himmel aufsteigen zu lassen!